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FH D

Fachhochschule Düsseldorf
University of Applied Sciences


FH D

Zentrum für Innovative Energiesysteme


Zentrum für Innovative Energiesysteme (ZIES)

Eine Stiftung der EnBW Energie Baden-Württemberg AG

 

Ausschnitt aus einem Bild einer Wärmebildkamera auf einem Monitor

Profil des ZIES

 

Überblick

 

Durch die Stiftung der EnBW Energie Baden-Württemberg AG in Kooperation mit der Stadt Düsseldorf, wurde 2004 das Zentrum für Innovative Energiesysteme (ZIES) an der Fachhochschule Düsseldorf (FH D) gegründet. Leiter des Zentrums ist Prof. Dr. Dieter Oesterwind. Der Tätigkeitsbereich des ZIES umfasst Ausbildung, angewandte Forschung und Beratung auf dem Gebiet der Energieanwendung, der Energietechnik und Energiewirtschaft.

 

Das Zentrum stellt sich in den Dienst der „nachhaltigen Energieversorgung“. Die Anwendung des Prinzips der Nachhaltigkeit soll sicherstellen, dass die Bedürfnisse der Gegenwart befriedigt werden, ohne zu riskieren, dass künftige Generationen ihre eigenen Bedürfnisse nicht befriedigen können.


Im Wesentlichen ist nachhaltige Entwicklung ein Wandlungsprozess, in dem die Nutzung von Ressourcen, das Ziel von Investitionen, die Richtung technologischer Entwicklungen und institutioneller Wandel miteinander harmonisieren und das derzeitige und künftige Potenzial vergrößern, menschliche Bedürfnisse und Wünsche zu erfüllen.

 

Daraus leitet sich das Ziel ab, im Einklang mit der langfristigen Sicherung der natürlichen Lebensgrundlagen, die ökonomischen und sozialen Lebensbedingungen der heute und zukünftig lebenden Menschen zu verbessern.

 

Das Konzept der nachhaltigen Entwicklung umfasst drei Säulen:

 

Das Prinzip Wirtschaftlichkeit soll sicherstellen, dass die Ressourcen knapper Güter effizient genutzt werden.

 

Das Prinzip Versorgungssicherheit soll dazu beitragen, dass die Grundversorgung mit Energiedienstleistungen in Gegenwart und Zukunft gewährleistet ist.

 

Das Prinzip Umweltfreundlichkeit soll sicherstellen, dass die Belastungen der Natur zu begrenzen sind, damit die natürlichen Lebensgrundlagen auf Dauer erhalten bleiben.

 

Bei der praktischen Ausgestaltung dieser Prinzipien stellt man häufig fest, dass diese in Konkurrenz stehen (Magisches Dreieck) und der Teufel immer im Detail steckt! Dies führt bei Strategievorschlägen und konkreten Projekten in Fachkreisen und in der Öffentlichkeit häufig zu heftigen Diskussionen und Akzeptanzproblemen. So zum Beispiel bei der Nutzung der Kern- und Windenergie. Das Zentrum leistet in diesem Spannungsfeld, durch Lehre und angewandte Forschung, einen Beitrag zur rationalen Entscheidungsfindung.

 

Lehre

 

In den Fachbereichen

 

  • Architektur
  • Elektrotechnik
  • Maschinenbau und Verfahrenstechnik
  • Wirtschaft

 

werden Vorlesungen zu dem Thema

 

  • Energiewirtschaft
  • Kraftwerkstechnik
  • Dezentrale Energieversorgung
  • Strom und Emissionshandel

 

gehalten, Bachelor-Arbeiten vergeben, Praktika vermittelt und Exkursionen durchgeführt.

 

Angewandte Forschung

 

  • Ganzheitliche Betrachtung von Energiesystemen
  • Energieeffizienzanalysen auf der Nachfrageseite
  • Sektorspezifische Studien
  • Potenzial- u. Machbarkeitsstudien für regenerative Energien
  • Beiträge zu aktuellen energiewirtschaftlichen und -politischen Entwicklungen.

 

Kommunikation

 

Das Zentrum ist im Forschungsnetzwerk integriert, arbeitet in den NRW-Initiativen „Zukunftskraftwerke“ und „Brennstoffzelle und Wasserstoff“ mit und steht im engen Kontakt zur regionalen Wirtschaft sowie den einschlägigen Verbänden.

 

FH D ZIES
22.01.2009

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